
Kaufmannschaft beschreitet neue Wege und konzipiert Traditionsveranstaltung behutsam um
Am Sonntag, 8. November, ziehen wieder hunderte bunter Laternen durch die Engeraner Innenstadt. Die Kaufmannschaft lädt mit Unterstützung vom Kultur- und Verkehrsverein zum Martinsumzug ein.
An der liebgewonnenen Tradition des Umzugs, die alljährlich hunderte Menschen anzieht, soll sich auch in diesem Jahr nichts ändern, wohl aber am „Drumherum“.
„Es wird in diesem Jahr keinen verkaufsoffenen Sonntag geben“, stellt Carsten Müller, Vorsitzender der Kaufmannschaft, klar. „Es hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Menschen, die zum Martinsumzug kommen, vorher nicht stundenlang durch die Innenstadt bummeln und schoppen wollen“, so Müller. Also wolle man die Veranstaltung mehr zu einem gemütlichen Treff mit Hintergrundmusik und Verweilcharakter auf dem Barmeierplatz umgestalten. Ab 16 Uhr sind dort die Getränkebude sowie ein Pizza- und ein Bratwurststand geöffnet. Das Stockbrotrösten an der Feuerschale mit dem Löschzug Enger-Mitte beginnt ebenfalls um diese Uhrzeit. Außerdem können Kinder kostenlos Windlichter basteln.
Geschäftlich wollen sich die Kaufleute mehr auf den wesentlich stärker frequentierten verkaufsoffenen Sonntag zum Adventsbummel konzentrieren, der am Sonntag, 29. November, von 13 bis 18 Uhr stattfindet.
Der Laternenumzug starte wie gehabt an der katholischen Kirche, Auf der Hafke 2, erklärt Müller. „Wir treffen uns um 17:30 Uhr dort und ziehen gemeinsam mit dem Spielmannszug der Schützengesellschaft Enger, der uns musikalisch begleitet, zum Barmeierplatz.“
Dort wird die Szene der Mantelteilung von St. Martin hoch zu Ross nachgespielt. Im Anschluss werden 750 Überraschungstüten mit Stutenkerlen an die teilnehmenden Kinder verteilt und alle sind eingeladen, den Abend auf dem Platz bei Speisen und Getränken mit netten Gesprächen gemütlich ausklingen zu lassen.
