Kinderreporter Leander Schütte (11) berichtet über seine Sportart das Parkouring:
Parkouring ist eine Sportart in der man Hindernisse wie zum Beispiel Kästen in der Turnhalle oder Mauern überwindet – durch rollen, hüpfen und ein paar weiteren Tricks.
Training im Verein in Herford

Ich mache Parkouring seit etwas mehr als einem halben Jahr in einem Verein in Herford. Wir trainieren in einer Halle und im Sommer auch draußen. Warum ich auf dieses ungewöhnliche Hobby gekommen bin? Ich klettere, laufe und springe sehr gerne. Außerdem brauche ich viel Bewegung und muss mich auspowern. Man braucht nur Sportkleidung, sonst ist keine weiteren Utensilien nötig.
Mir gefällt es besonders, dass ich lerne, wie ich ohne mich zu verletzen über Mauern springen kann.
Herausfordernd bei diesem Sport ist, die richtige Sprungtechnik zu beherrschen. Ich empfehle Kindern Parkouring weil es einfach total Spaß macht und man lernt dabei Tipps für den Alltag.
Text von Leander Schütte (11) aus Enger

Infos über Parkour:
Stell dir vor, die Stadt ist ein riesiger Abenteuerspielplatz. Mauern sind keine Hindernisse, sondern Herausforderungen. Treppen sind keine Wege nach unten, sondern Startpunkte für einen Sprung. Das ist Parkour – die Kunst, sich so effizient und fließend wie möglich durch die Umgebung zu bewegen.
Die Bewegungen im Parkour sind vielfältig: Vom eleganten „Kong Vault“, bei dem man sich mit den Händen über ein Hindernis katapultiert, bis zum beeindruckenden „Wall Run“, bei dem man eine Wand hochläuft. Doch es geht nicht um waghalsige Stunts – Kontrolle, Technik und Körperbeherrschung stehen an erster Stelle.
Parkour ist überall möglich. Es erfordert Mut, Training und den Willen, Hindernisse nicht als Blockaden zu sehen, sondern als Möglichkeiten. Im Parkour gibt es keine festen Regeln, nur eine Grundidee: Bewege dich frei, mit dem, was du hast – und entdecke, was in dir steckt!
(jgb)