Mein Hamster Ray

Kinderreporterin Lotta Melzer (8 Jahre) berichtet über ihren kleinen Teddyhamster:

Ich habe einen Hamster namens Ray. Er ist ein Teddyhamster. Deshalb hat er sehr langes Fell. Es gibt aber auch noch mehr Hamsterrassen wie der Goldhamster, der Zwerghamster und der Feldhamster. Der Goldhamster heißt so, weil er goldschimmerndes Fell hat. Der Zwerghamster ist sehr klein und der Feldhamster ist eher groß. Feldhamster leben in der Natur und sind nicht zahm. Sie sind keine Haustiere.

Lotta Melzer weiß genau was Hamstern gut tut und wie eine artgerechte Haltung aussehen sollte.
Fotos: Familie Melzer

Und was frisst so ein Hamster?

Bei uns zuhause kriegt unser Hamster Ray jeden Tag eine Futtermischung aus Getreide, Saaten und Mehlwürmern und frisches Wasser. Zwischendurch kriegt er frisches Gemüse zum Knabbern zum Beispiel ein Stück Gurke oder Möhre. Frischer Löwenzahn oder Gänseblümchen aus dem Garten schaden dem Hamster aber auch nicht. Sie schmecken ihm richtig gut. Außerdem streuen wir Heu ins Gehege.​


Das Streu, was unter dem Heu liegt, muss circa 15 cm hoch sein, weil Hamster gerne buddeln. Deshalb hat unser Hamster Ray auch noch einen Buddelturm. Dort kann er sich eine Höhle bauen. Ein Hamster braucht auch noch ein Laufrad, ein Haus mit mehreren Räumen und ein Sandbad. Das Sandbad braucht er um sein Fell zu reinigen. Das Laufrad darf nicht zu klein sein, weil sich sonst die Wirbelsäule durchbiegt. Das Haus sollte mehrere Kammern haben, weil der Hamster sein Futter hamstert. Das bedeutet, dass er das Futter in die Wangen nimmt und ​dann in einer Kammer seines Hauses versteckt.​
Einmal in der Woche säubern wir Rays Käfig. Aber im Käfig sollte nichts danach umgestellt werden, weil der Hamster sich daran gewöhnt hat. Hamster sind Gewohnheitstiere.​

Lotta Melzers Teddyhamster Ray ist 12 Wochen alt und liebt Getreide. Foto: Lotta Melzer


Ich finde schade, dass Ray tagsüber viel schläft. Hamster sind nämlich nachtaktiv. Manchmal kommt Ray auch tagsüber aus seinem Haus. Und wenn wir den Käfig säubern, dann setzen wir ihn in einen Auslauf. Dann kann ich auch mit ihm spielen und ihn streicheln.​


Ich finde an meinem Hamster Ray toll, dass er zahm ist, weil wir ihn von einer privaten Zucht geholt haben. Die Züchterin hat ihn von klein auf an den Menschen gewöhnt. Nun kann man ihn streicheln, auf die Hand nehmen und auf sich herum krabbeln lassen.​

Geschrieben von Lotta Melzer, 8 Jahre