
04.04.2026 ans Feuerwehrgerätehaus in Dreyen. Auf das Event freuen sich von links: Die
Löschzugführung Lennart Gollay und Jens Meyer. In der Mitte vor der Drehleiter: Andreas
Evering und Thorsten Take, sowie von der Ehrenabteilung aus Dreyen: Ulli Meyer und
Heinz-Willi Nierste. (Foto: LG Dreyen)
Es gibt Zahlen, die erst einmal nüchtern wirken – und dann plötzlich sehr viel erzählen. 986 Stunden und 17 Minuten zum Beispiel. So viel Zeit haben die Feuerwehrleute des Löschzugs Dreyen im vergangenen Jahr im Einsatz verbracht. Ehrenamtlich. Nach Feierabend, nachts, am Wochenende. Zusammen ergibt das fast 1000 Stunden, in denen Menschen geholfen, Brände gelöscht oder Türen geöffnet wurden, hinter denen jemand in Not vermutet wurde.
99 Mal rückten die Dreyener 2025 aus. Das sind zwar rund zehn Prozent weniger Einsätze als in den Jahren zuvor – langweilig wurde es deshalb trotzdem nicht. 27 Mal ging es sogar über die Stadtgrenzen hinaus. Dann wurde die Drehleiter gebraucht: etwa in Spenge oder bei einem Großbrand in Rödinghausen.
Im Stadtgebiet Enger selbst kam der Löschzug auf 72 Einsätze. Darunter waren 13 Brände und 33 technische Hilfeleistungen – vom Verkehrsunfall bis zur Unterstützung des Rettungsdienstes. 24 Mal stellte sich ein Alarm am Ende als Fehlalarm heraus, etwa durch Brandmeldeanlagen oder ausgelöste Heimrauchmelder.
Ein Alarmstichwort taucht dabei besonders häufig auf: „Mensch in Notlage“. Dann geht es zum Beispiel darum, für den Rettungsdienst eine Tür zu öffnen, hinter der eine hilflose Person vermutet wird. Insgesamt konnten die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 16 Menschen retten oder unterstützen.
Manche Einsätze bleiben besonders in Erinnerung. Anfang des Jahres etwa ein Großbrand an einem Wohnhaus in Enger, bei dem auch Garagen und Autos betroffen waren. Oder ein schwerer Verkehrsunfall in Dreyen. Und dann gab es noch den Einsatz, der fast wie aus einem Kinderbuch über die Feuerwehr wirkt: Im Spätsommer saß eine schwarze Katze mehrere Tage lang in rund zehn Metern Höhe fest. Am Ende trug ein Feuerwehrmann sie über die Leiter auf der Schulter wieder nach unten.
Der Löschzug Dreyen zählt aktuell 25 aktive Mitglieder. Hinzu kommen zwölf Kameraden aus dem Ort, die inzwischen zur Ehrenabteilung gehören – ehemalige Aktive, die im Ruhestand keine Einsätze mehr fahren, der Feuerwehr aber weiterhin verbunden bleiben.
Auch intern hat sich im vergangenen Jahr etwas verändert: Christian Keller gab aus persönlichen Gründen die Leitung des Löschzugs ab. Die Einheitsführung übernahmen Jens Meyer und Lennart Gollay.
Zwei neue Gesichter verstärken seit 2025 das Team. Julius Schüler und Daniel Buschmann haben ihre Feuerwehrlaufbahn in Dreyen begonnen und sind bereits mitten im Dienstbetrieb angekommen. „Wer auch im Teamwork beim besten Ehrenamt im Ort aktiv sein will, kann sich jederzeit melden“, sagt Einheitsführer Jens Meyer.
Neben Einsätzen und Übungen gab es auch Momente, in denen Engagement sichtbar gewürdigt wurde. Während der Jahreshauptversammlung ehrte der Löschzug die Mitglieder mit der höchsten Dienstbeteiligung. Marie Vollmer schaffte dabei etwas, das selbst in der Feuerwehr selten ist: Sie nahm an allen 28 Dienstveranstaltungen teil – 100 Prozent Anwesenheit. Dahinter folgten Stefan Meyer und Mariusz Pochalla.
Eine besondere Anerkennung erhielt außerdem Thorsten Take. Er wurde für sechs Jahre als Vertrauensperson der Einheit geehrt – eine Rolle, die innerhalb der Feuerwehr als Bindeglied zwischen Führung und Mannschaft gilt. Die Kameraden wählten ihn direkt für eine weitere Amtszeit.
Während der Blick auf das vergangene Jahr zeigte, wie viel Arbeit hinter dem Ehrenamt steckt, richtete sich am Ende der Versammlung auch der Blick nach vorn. Besonders groß ist die Vorfreude auf ein neues Löschfahrzeug: Ein modernes LF10 soll – wenn alles planmäßig läuft – Ende 2026 in Dreyen eintreffen. Es wird ein Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1989 ersetzen, das dann stolze 37 Jahre im Dienst gewesen sein wird.
Und noch auf etwas anderes freuen sich die Feuerwehrleute schon jetzt: auf den Karsamstag. Am 4. April lädt der Löschzug zum Osterlagerfeuer rund um das Gerätehaus „Zur Schmiede“ ein. Statt Blaulicht gibt es dann große Feuerschalen, Gespräche und hoffentlich viele Menschen aus dem Ort.
Wenn 1000 Stunden zusammenkommen
Es gibt Zahlen, die erst einmal nüchtern wirken – und dann plötzlich sehr viel erzählen. 986 Stunden und 17 Minuten zum Beispiel. So viel Zeit haben die Feuerwehrleute des Löschzugs Dreyen im vergangenen Jahr im Einsatz verbracht. Ehrenamtlich. Nach Feierabend, nachts, am Wochenende. Zusammen ergibt das fast 1000 Stunden, in denen Menschen geholfen, Brände gelöscht oder Türen geöffnet wurden, hinter denen jemand in Not vermutet wurde.
99 Mal rückten die Dreyener 2025 aus. Das sind zwar rund zehn Prozent weniger Einsätze als in den Jahren zuvor – langweilig wurde es deshalb trotzdem nicht. 27 Mal ging es sogar über die Stadtgrenzen hinaus. Dann wurde die Drehleiter gebraucht: etwa in Spenge oder bei einem Großbrand in Rödinghausen.
Im Stadtgebiet Enger selbst kam der Löschzug auf 72 Einsätze. Darunter waren 13 Brände und 33 technische Hilfeleistungen – vom Verkehrsunfall bis zur Unterstützung des Rettungsdienstes. 24 Mal stellte sich ein Alarm am Ende als Fehlalarm heraus, etwa durch Brandmeldeanlagen oder ausgelöste Heimrauchmelder.
Ein Alarmstichwort taucht dabei besonders häufig auf: „Mensch in Notlage“. Dann geht es zum Beispiel darum, für den Rettungsdienst eine Tür zu öffnen, hinter der eine hilflose Person vermutet wird. Insgesamt konnten die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 16 Menschen retten oder unterstützen.
Manche Einsätze bleiben besonders in Erinnerung. Anfang des Jahres etwa ein Großbrand an einem Wohnhaus in Enger, bei dem auch Garagen und Autos betroffen waren. Oder ein schwerer Verkehrsunfall in Dreyen. Und dann gab es noch den Einsatz, der fast wie aus einem Kinderbuch über die Feuerwehr wirkt: Im Spätsommer saß eine schwarze Katze mehrere Tage lang in rund zehn Metern Höhe fest. Am Ende trug ein Feuerwehrmann sie über die Leiter auf der Schulter wieder nach unten.
Der Löschzug Dreyen zählt aktuell 25 aktive Mitglieder. Hinzu kommen zwölf Kameraden aus dem Ort, die inzwischen zur Ehrenabteilung gehören – ehemalige Aktive, die im Ruhestand keine Einsätze mehr fahren, der Feuerwehr aber weiterhin verbunden bleiben.
Auch intern hat sich im vergangenen Jahr etwas verändert: Christian Keller gab aus persönlichen Gründen die Leitung des Löschzugs ab. Die Einheitsführung übernahmen Jens Meyer und Lennart Gollay.
Zwei neue Gesichter verstärken seit 2025 das Team. Julius Schüler und Daniel Buschmann haben ihre Feuerwehrlaufbahn in Dreyen begonnen und sind bereits mitten im Dienstbetrieb angekommen. „Wer auch im Teamwork beim besten Ehrenamt im Ort aktiv sein will, kann sich jederzeit melden“, sagt Einheitsführer Jens Meyer.
Neben Einsätzen und Übungen gab es auch Momente, in denen Engagement sichtbar gewürdigt wurde. Während der Jahreshauptversammlung ehrte der Löschzug die Mitglieder mit der höchsten Dienstbeteiligung. Marie Vollmer schaffte dabei etwas, das selbst in der Feuerwehr selten ist: Sie nahm an allen 28 Dienstveranstaltungen teil – 100 Prozent Anwesenheit. Dahinter folgten Stefan Meyer und Mariusz Pochalla.
Eine besondere Anerkennung erhielt außerdem Thorsten Take. Er wurde für sechs Jahre als Vertrauensperson der Einheit geehrt – eine Rolle, die innerhalb der Feuerwehr als Bindeglied zwischen Führung und Mannschaft gilt. Die Kameraden wählten ihn direkt für eine weitere Amtszeit.
Während der Blick auf das vergangene Jahr zeigte, wie viel Arbeit hinter dem Ehrenamt steckt, richtete sich am Ende der Versammlung auch der Blick nach vorn. Besonders groß ist die Vorfreude auf ein neues Löschfahrzeug: Ein modernes LF10 soll – wenn alles planmäßig läuft – Ende 2026 in Dreyen eintreffen. Es wird ein Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1989 ersetzen, das dann stolze 37 Jahre im Dienst gewesen sein wird.
Und noch auf etwas anderes freuen sich die Feuerwehrleute schon jetzt: auf den Karsamstag. Am 4. April lädt der Löschzug zum Osterlagerfeuer rund um das Gerätehaus „Zur Schmiede“ ein. Statt Blaulicht gibt es dann große Feuerschalen, Gespräche und hoffentlich viele Menschen aus dem Ort.
