
Frauen sind in der kommunalen Politik nach wie vor stark unterrepräsentiert. Um diesen Zustand zu ändern und weibliche Sichtweisen bei politischen Entscheidungen nachhaltig zu stärken, laden die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Herford zu einer moderierten Austausch- und Netzwerkveranstaltung ein. Unter dem Titel „Einmischen erwünscht“ richtet sich das Angebot sowohl an aktive Kommunalpolitikerinnen als auch an alle politisch interessierten Frauen aus der Region. Die Veranstaltung findet am 01.07.26 um 17.30 Uhr im Rathaus Herford, kleiner Sitzungssaal 122, 1.Etage statt.
Frauenperspektiven unverzichtbar für gerechte Entscheidungen
Ob Stadtplanung, Budgetierung oder soziale Infrastruktur: Politische Beschlüsse betreffen alle Menschen gleichermaßen. „Dennoch werden sie in den lokalen Gremien weiterhin mehrheitlich von Männern getroffen. Die Veranstaltung „Einmischen erwünscht“ setzt genau hier an“, hebt Lydia Ercan, Gleichstellungsbeauftragte in Enger, hervor. Sie verdeutlicht, warum die weibliche Perspektive bei politischen Weichenstellungen unverzichtbar für eine gerechte Gesellschaft ist. Zudem bietet sie Raum, um Hemmschwellen abzubauen und Frauen Mut für den Schritt in die politische Öffentlichkeit zu machen.
Netzwerken, Austauschen, Mitgestalten
„Die Teilnehmerinnen erwartet ein praxisnahes Programm mit Diskussionsrunden und ausreichend Zeit für den persönlichen Erfahrungsaustausch“, so Karola Althoff-Schröder, Gleichstellungsbeauftragte in Herford. Erfahrene Kommunalpolitikerinnen berichten von ihrem Weg in die Politik, teilen Erfolgsstrategien und stehen für Fragen zur Verfügung. „Die Veranstaltung bietet die ideale Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Netzwerke zu stärken und gemeinsam neue Impulse für die lokale Politik zu setzen“, ergänzt Marie Fischer, Gleichstellungsbeauftragt in Löhne.
Gerne können sich interessierte Frauen bei Linda Manske linda.manske@herford.de.
Für Fragen steht Lydia Ercan Tel. 05224/9800-40 zur Verfügung.
